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Dackel

By 1. Juli 2018No Comments

Acryl auf Hartfaser 30 x 40 cm

Mein erstes Hundeporträt entstand als Bleistiftzeichnung auf dem historischen Handwerkermarkt in Ummendorf. Kurz vor Toresschluss fragte mich eine Frau, ob ich auch ihren Liebling zeichnen würde. Nach gefühlten 100 Porträts an dem Tag bei herrlichstem Sommerwetter zeichnete ich seit Mittag nur noch wie ein Automat. Es war in der Aufbruchstimmung der Wende und die Preise unter 10 Mark pro Bild. Das erklärt den Andrang. Nun eben noch einen Hund. Ich sagte auch, wie bei allen anderen, dass es ein Versuch ist und wenn es nicht ähnlich wird, behalte ich es als Studie. Wahrscheinlich war ich so im Fluss, dass mir der Hund dann sehr gelungen ist. Alle waren zufrieden und ich fuhr geschafft nach Hause.

Inzwischen habe ich Hunde in vielen Techniken dargestellt und glaube zu wissen, worauf es ankommt. Auf Märkte gehe ich nur noch als Zuschauer, weil Aufwand und Nutzen nicht mehr stimmen. Trotzdem waren meine Marktzeiten ein interessanter Abschnitt in meinem Leben.