Kirche im St. Charles Hospiz in Jerusalem

 Bearbeitet etwa 1 x 6 m

Der Altarhintergrund war im unteren Bereich vor ca. 10 Jahren von „Experten“ aufgearbeitet worden.  Der maurische Stil wies zwar farblich eine Anpassung auf, aber die inzwischen selbstverständliche Abblätterung durch die Übermalung mit Ölfarbe wies auch auf etwas Unkenntnis hin. Jedenfalls war da nichts zu retten.

In Absprache mit der Mutter Oberin durfte ich bis auf den Untergrund ab spachteln und neue Gestaltung mit Fassadenfarbe aufbringen.

In Deutschland würde kein Pfarrer diese Verantwortung übernehmen. Nicht nur der Denkmalschutz ist in Israel eben anders. Die 80jährige Oberin war jedenfalls zufrieden und ich stolz, dass ich diese Arbeit ausführen durfte.

Neue Kita in Eilsleben

Fassadenfarbe 2,30 x 5 m

Bis der neue Kindergarten gebaut wurde hatte der Gemeinderat mit dem Architekten etliche Besichtigungen in anderen Kitas durchgeführt. Überall gab es einen Blickfang, also eine besondere Gestaltung. Auch mal eine Wandgestaltung von Künstlern mit Namen.

Da ich seit 1990 im Gemeinderat tätig bin und auch schon in Jerusalem als Volontär für den dortigen Kindergarten einige Wandgestaltungen angefertigt hatte, war für mich klar, dies auch bei unserer Einrichtung zu versuchen. In Einverständnis mit Kitaleiterin, Architekt und Bürgermeister habe ich dann in ein paar Tagen meinen Entwurf auf die vorgesehene Wand übertragen. Die leuchtenden Augen der Kinder, die dann auf Entdeckungsreise gingen, waren mir Lohn genug.

Satire

Passend zum neuen Schuljahr, frei nach einem Spruch von Don Bosco. Die Doppelsinnigkeit reizt immer wieder.

Die Arche Noah in Wormsdorf

Innenfassade ca 1 x 1,50 Meter

Da der Auftraggeber alle seine Züchtungen von der Arche kommen sehen wollte, musste ich mich auch mit Rassemerkmalen beschäftigen.

Alle Wiedergaben, die Fachbezogen sind, sollten nach Möglichkeit mit Experten beraten werden. Wie würde z.B. ein Ackerpferd mit einem Geschirr für ein Rennpferd aussehen oder eine Eisenbahn die mit Volldampf an einem Haltesignal vorbeifährt?

Hasselfelde

Wandbild Fassadenfarbe ca. 4×4 Meter

Eine von vielen Wandgestaltungen. Diese war durch die vorgeschriebenen Schriftvorgaben besonders zeitaufwendig. Es hat mir aber sehr viel Freude bereitet, weil die freundliche Stimmung mit den Auftrags-Beschaffern sowie die unkomplizierte geschäftliche Seite einfach stimmig war.

Bei Fassaden würde ich immer das Rasterverfahren empfehlen, weil sonst die Größenverhältnisse verschwimmen.

Übrigens ist eine Besichtigung im ehemaligen Lokschuppen sehr zu empfehlen. Hier steht eine von allen Seiten besichtigungs- und bekletterbare Lok wo das Vereinspersonal stolz darauf sein darf.

Olsenbande

Mischtechnik

Für verrückte Hobbyeisenbahner habe ich schon einiges angemalt. Diesmal ging es darum die Olsenbande zum Aufdrucken auf beide Lokomotivseiten zu entwerfen. Aus urheberrechtlichen Gründen durfte es nichts schon Vorhandenes sein. Also entwickelte ich mit Hilfe von vielen Fotos aus dem Internet etwas Neues. Der Hintergrund wurde mit PC- Programm eingefügt.

Die Lok wird hoffentlich noch lange und Unfallfrei mit der Gestaltung fahren.

Das Bahnbetriebswerk Eilsleben

Mein neuestes Acryl- Bild nach einem Ausstellungsbesuch in Potsdam

Da kommen immer Erinnerungen hoch. Wer hat nicht alles den Arbeitstag und die Nächte als Kollege und Kollegin mit einem geteilt. Arbeit vor der Haustür, Schichten aber regelmäßiger als vor dem vorzeitigen Ruhestand. Trotz der häufig wechselnden Chefs hielt der Kern zusammen. In 10 Minuten mit dem Fahrrad zu erreichen. Jeder kannte jeden. Auf den Putz hauen war zwecklos, anders als später im BW-Magdeburg. Zudem verlor man durch den Weg nach Magdeburg zur Arbeit etwa 2 Stunden Lebenszeit pro Arbeitstag.

Maltechnisch habe ich hier, inspiriert durch die Ausstellung, unter anderen auch von Monet, die Freilichtexperimente mit der Farbe ausprobiert. Anstelle von Schwarz, das Goja in die Malerei eingebracht hat, haben die jungen Franzosen um 1900 die Schattenfarben gesteigert und fast nur Violett und Umbra verwendet. Durch den Komplimentäreffekt leuchtet das Bild fast von allein.

Satire

ist immer mit einer gewissen Bösartigkeit verbunden. Hier werden die drei Sichtweisen von Kind und Eltern dem Betrachter präsentiert. Die Wertung und die eigenen Rückschlüsse überlasse ich gern dem Betrachter.

Die Siegersleber Straße im Winter

(Kugelschreiber auf Bastelkarton)

Links im Bild ist das Seehäuser Tor. Ursprünglich angeblich mit Torbogen und darüber sogar noch ,,Wohnräume‘‘ für die Wache. Leider fehlt seit einigen Jahren die Pflege um das Einzige sichtbare Zeugnis alter Wehranlagen in Eilsleben, wovon es mehrere gegeben hat. Unter anderem auch an der Hauptkreuzung Thälmannstr./ Heintichstr./Bahnhofstr..

Motorradfahrt durch die Börde

Federzeichnung auf Landkarte

Angeregt durch die im Norden üblichen Leuchttürme auf Seekarten, entstanden Dampflokomotiven auf alten Gleisplänen und auch dieses Bild. Eine Fleißaufgabe und Übung. Keine Kunst. Es soll anregen, die nähere Umgebung mal mit offenen Augen anzuschauen. Wenn wir mal von den Hauptstraßen ausweichen, gibt es mehr Sehenswertes, Bauliches sowie Landschaftliches zu entdecken, als allgemein angenommen. Besonders wenn das Wetter mal nicht so für eine große Tour einlädt, sollte auch mal das nahe Umfeld erforscht werden. ,,Rübenburgen“, Mühlen, vergessene Templeranlagen und viel mehr Heimat warten auf die Wiederentdeckung. Die Aussage „Hier gibt es nichts“ ist ganz einfach bequem.

« Ältere Beiträge